Impuls April 2025

„Ich werde bei euch bleiben und euer Gott sein und ihr werdet mein Volk sein.“   

3.Mose 26, 12 

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

in unsicheren Zeiten macht Gott hier eine Zusage. Er legt sich fest. Er gibt ein Versprechen. Das ist gewaltig! Denn es geht darum, dass Gott seine Nähe zusagt. „Ich werde bei euch bleiben…“ Und damit nicht genug: Es ist eine segensreiche Nähe. Eine helfende und hilfreiche Nähe. „Ich werde … euer Gott sein.“ Damit ist gesagt: Wir gehören zusammen. „Euer“, das sind die Menschen des Volkes Israel, die so zum „Volk Gottes“ werden. Damit legt sich Gott fest. Ich werde euer Gott sein. Das stiftet eine Beziehung, eine Verbindung und eine Verbundenheit. Ja, ihr dürft mich als „euren Gott“ ansehen.

Aber diese Verbindung gilt auch in die andere Richtung: Gott scheut sich nicht zu sagen: „….ihr werdet mein Volk sein.“ Da steht tatsächlich: „MEIN Volk“. Das ist ein Possessivpronomen, ein besitzanzeigendes Wort in dem Sinne als es Beziehung herstellt. Wir zwei gehören zusammen! Gott sieht sein Volk als sein persönliches Eigentum an – auf das er achtgibt, das er hegen und pflegen wird. Denn so ist das gemeint.

Später wird es dazu einmal in Sach 2,12 heißen: „Er sagt zu euch: »Wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an!«“ Also: Gott nimmt das sehr ernst, wenn er von „seinem Volk“ redet. Er sieht sich da in der Fürsorgeverantwortung – weil er sein Volk liebt.

Ganz praktisch bedeutet das, dass Gott bei seinem Volk bleibt und immer bleiben wird. Die guten Zeiten feiern wir gerne und ausgiebig. Und auch in den unsicheren Zeiten lässt Gott sein Volk nicht im Stich. Niemals.

Euer Pastor Georg Schierling